Navigation

Benutzeranmeldung

Riester Rente: Gesetzgeber will Anbieterwechsel erleichtern

09. Juli 2013 - Stichworte:

Die Riester Rente hat sich in Sachen privater Altersvorsorge keineswegs zum großen Wurf entwickeln können. Trotz der staatlichen Förderung reißt die Kritik nicht ab. Nun möchte der Gesetzgeber selbst mehr Transparenz herstellen.

Darüber hinaus soll der Anbieterwechsel erleichtert werden. Trotz der geplanten Neuerungen werden die Grundprobleme an sich aber bestehen bleiben. In Teilen ist das neue Altersvorsorgeverbesserungsgesetz im Juli 2013 offiziell in Kraft getreten. Daraus ergeben sich für Riester-Sparer mehrere Änderungen.


Rentner erhalten kleines Plus

Die Rentner in Westdeutschland dürfen sich über ein kleines Plus freuen. Ihre Altersbezüge werden um insgesamt 0,25 Prozent steigen.

Schon vor einigen Wochen wurde bekanntgegeben, dass die Steigerung für Rentner in Westdeutschland nur gering sein wird. Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover meldete nun, dass sich der Zuwachs für die Ruheständler im Westen der Bundesrepublik auf 0,25 Prozent belaufen wird. Als Grund für den niedrigen Zuwachs werden die gering gestiegenen Löhne genannt.


Deutsche erwarten Eintritt in Frührente

Rund die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland rechnet nach eigenen Angaben nicht damit, bis zu einem Alter von 67 Jahren arbeiten zu können. Insbesondere Arbeitnehmer, die in körperlich anstrengenden Berufen arbeiten, rechnen mit der Frührente.

Dabei wird das stufenweise eingeführte Renteneintrittsalter von 67 Jahren von den meisten Arbeitnehmern gefürchtet und für unrealistisch gehalten. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die vom Deutschen Gewerkschaftsbund durchgeführt wurde. Seit Anfang 2012 wird das Renteneintrittsalter von 67 Jahren schrittweise eingeführt.


48,21 Prozent der Renten unter Hartz-IV-Niveau

17. Juni 2013 - Stichworte:

Beinahe jede zweite Rente, die in Deutschland ausgezahlt wird, liegt unter dem Niveau von Hartz IV. Nach aktuellen Zahlen gehen immer noch über 760.000 Menschen in Deutschland, die älter als 65 Jahre sind, einer Arbeit nach.


Die Riester-Rente muss sich beweisen

Der Druck auf die Riester-Rente als Altersvorsorge nimmt weiter zu. Immer weniger Verbraucher entscheiden sich mittlerweile dazu, eine solche Versicherung abzuschließen.

Zusehends muss das Produkt selbst unter Beweis stellen, dass es um einiges besser ist als der bisherige Ruf. Im vergangenen Jahr haben immerhin nur noch 610.000 Kunden die Riester-Renten-Versicherung abgeschlossen. Dabei eignen sich die Versicherungen laut Informationen von http://www.versicherung-online.net/Riester-Rente-412 für eine breite Zielgruppe.


Rente: Dreistellige Millionenbeträge wurden falsch ausgezahlt

10. Juni 2013 - Stichworte:

Die Deutsche Rentenversicherung hat offenbar dreistellige Millionenbeträge falsch ausgezahlt. Demnach haben zahlreiche Bundesbürger Renten erhalten, ohne dass sie über einen entsprechenden Rentenanspruch verfügen.

Zwischen 2006 und 2011 sind nach einem Bericht des Magazins-Focus die Forderungen aus überbezahlten Renten deutlich gestiegen. Insgesamt beliefen sie sich bei den 16 Rentenversicherungsträgern 2006 noch auf 125 Millionen Euro. 2011 lag die Summe dagegen bereit bei 166 Millionen Euro.


Neurentner erhielten 2012 deutlich mehr Rente

Neurentner, die 2012 in den Ruhestand gegangen sind, haben deutlich mehr Altersrente erhalten als Senioren in den Vorjahren. Der Anstieg belief sich 2012 gegenüber 2011 demnach auf zum Teil bis zu 72 Euro im Monat.

Dies geht nach Berichten der „Bild“-Zeitung aus der Rentenzugangsstatistik der Deutschen Rentenversicherung hervor. Sie wurde bislang nicht veröffentlicht. 2012 bewegten sich die Anstiege für die Neu-Ruheständler zwischen 8,49 Euro für die Witwerrente in Westdeutschland und 72 Euro für die Altersrente der Frauen in Ostdeutschland.


Riester-Verträge der Allianz möglicherweise rechtswidrig

20. Mai 2013 - Stichworte:

Ein Gericht hat die Verträge zur Riester-Rente der Allianz für unwirksam erklärt. Damit könnten sie rechtswidrig sein.

Von einem Gericht wurden die Verträge der Allianz für unwirksam erklärt. Da der Versicherer einen Teil der Riester-Sparer nicht an den eigenen Kostenüberschüssen beteiligt, könnten die Verträge rechtswidrig sein. Für die Versicherungsbranche und die Riester-Rente stellt die Entscheidung des Gerichts erneut einen Imageschaden dar.


Ost-Rente soll an West-Niveau angepasst werden

Noch immer fallen die Renten im Osten der Bundesrepublik geringer aus als im Westen. Nun möchte der Präsident der Rentenversicherung offenbar die Anpassung der Systeme entsprechend beschleunigen.

Doch die Anpassung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und geht darüber hinaus mit erheblichen Kosten einher. In diesem Jahr wird es zu sehr unterschiedlichen Anpassungen der Renten in Ost und West kommen. Neben diesen hat Herbert Rische, Präsident der Deutschen Rentenversicherung, eine raschere Anpassung der Rentensysteme zum Mittelpunkt neuer Diskussionen gemacht.


Eurorettung wird zur Bedrohung für die Rente

Die Rettung der europäischen Einheitswährung entwickelt sich zusehends zur Bedrohung für die Rente. Die EZB möchte nun mit Mini-Leitzinsen von 0,5 Prozent die Eurozone entsprechend stabilisieren.

Doch während Staaten und Geschäftsbanken im Euro-Raum von den günstigen Zinsen profitieren, dürften sich Sparer und Bürger, die sich für eine private Altersvorsorge entschieden haben, wenig über die jüngste Senkung des Leitzinses freuen. Nun mehreren sich Äußerungen von Experten, mit denen vor den negativen Folgen der Niedrigzinspolitik gewarnt wird.


Private Altersvorsorge Vergleich