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Altersrente für Frauen

11. August 2008 - Stichworte:

Mit dem Alter beschäftigen sich die Menschen auch immer mehr mit der Rente. Das ist besonders wichtig für Frauen, denn sie haben häufig Unterbrechungen in ihrem Berufsleben durch Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen und können deswegen weniger Versicherungsbeiträge einzahlen. Doch auch diese Zeiten wirken sich laut Ulrich Theil vom Deutschen Rentenversicherung Bund positiv auf die Rente aus.

In der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es aktuell fünf Arten von Altersrenten mit ganz unterschiedlichen Anspruchsvoraussetzungen. Sie können selbstverständlich alle auch von Frauen beansprucht werden. Die Voraussetzungen für die Altersrente der Frauen sind: Sie müssen vor dem 1.
Januar 1952 geboren und mindestens 60 Jahre alt sein. Zweitens müssen sie eine Mindestversicherungszeit von 15 Jahren erfüllt haben und drittens mehr als zehn Jahre Pflichtbeiträge nach ihrem 40. Geburtstag nachweisen.

Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung werden vorwiegend aus einer versicherten Erwerbstätigkeit gezahlt. Auch für Zeiten einer Kindererziehung oder des Erhalts von Sozialleistungen wie etwa
Arbeitslosengeld entstehen Pflichtbeitragszeiten. Das gilt auf Antrag auch bei der nicht erwerbsmäßigen Pflege einer pflegebedürftigen Person.

Die Altersrente für Frauen kann frühestens ab dem 60. Lebensjahr bezogen werden, allerdings mit Abschlägen, denn auch hier ist die Altersgrenze zwischenzeitlich auf 65 Jahre angehoben worden. Für jeden Monat der vorzeitigen Inanspruchnahme dieser Altersrente muss ein Rentenabschlag von
0,3 Prozent in Kauf genommen werden, maximal 18 Prozent. Für die Geburtsjahrgänge 1952 und jünger gibt es diese Rentenart nicht mehr.

Entscheidungshilfen für die Beantragung der richtigen Altersrente mit oder ohne Abschlag geben die Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung kostenlos in den wohnortnahen Auskunfts- und Beratungsstellen.



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