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Altersvorsorge für Selbstständige bald Pflicht?

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat sich für die Einführung einer festen Altersvorsorge für Selbstständige ausgesprochen. Wie die Ministerin betonte, sei es an der Zeit darüber zu diskutieren, welches System eine feste Altersvorsorge für Selbständige benötigt.

Nach Aussagen von Ursula von der Leyen sei bei diesem System die gesetzliche Rentenversicherung die erste Adresse. Neben dieser würden mit der Ärzteversorgung und anderen pfändungssicheren Altersvorsorgesystemen aber auch Alternativen bestehen. Abermals verteidigte die Bundesarbeitsministerin ihre Pläne für eine Zuschussrente.

Demnach sollen vor allem Geringverdiener im Alter mehr Geld als ausschließlich die Grundversicherung haben. Von der Leyen wies Vorwürfe zurück, nach denen nur wenige von der Zuschussrente profitieren würden. Nach Aussagen der Arbeitsministerin sei die Zuschussrente für die Akzeptanz des Rentensystems unheimlich wichtig.

2030 wird sich die Zahl der Frauen und Geringverdiener, für die die Zuschussrente zur Verfügung gestellt werden soll, auf rund eine Million belaufen. Ursula von der Leyen will auch die Transparenz der Riester-Rente erhöhen. So könnte bei der privaten Altersvorsorge ein einfacher Beipackzettel reichen, um die unterschiedlichen Angebote auf dem Markt vergleichbar zu machen.



Private Altersvorsorge Vergleich