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Altersvorsorge: Private Vorsorge für den Ruhestand auch bei den jungen Leuten im Aufwind

03. September 2010 - Stichworte:

Im ersten Quartal 2010 konnte die Riester Rente bei Neuverträgen deutlich zulegen. Innerhalb der ersten drei Monate des laufenden Jahres wurden 377.000 Neuverträge abgeschlossen. Demnach liegt die Zahl der Riesterverträge aktuell bei 13,6 Millionen. Im Vorjahreszeitraum wurden 275.000 Neuabschlüsse gemeldet.

Die Riester-Rentenversicherungen übernehmen mit 64 Prozent den größten Anteil der Neuverträge. Doch auch die Wohn-Riester-Verträge, die erst 2008 eingeführt wurden, können auf eine beachtliche Entwicklung verweisen. So belegen sie bei der Altersvorsorge Platz zwei und bilden 17 Prozent der Neuabschlüsse.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zeigte sich angesichts der Entwicklung zufrieden und verwies abermals auf die Vorteile der Riester-Angebote. Dabei entscheiden sich immer mehr junge Menschen für die private Vorsorge für den eigenen Ruhestand. Unter Anbetracht der aktuellen Rentendiskussionen gewinnt die private Altersvorsorge auch weiterhin an Fahrt. Die Erhöhung der Lebensarbeitszeit stößt hingegen nur bei den Wenigsten auf Zuspruch. Immer mehr Menschen, die 50 Jahre oder älter sind, wünschen sich ein früheres Renteneintrittsalter.

Männer und Frauen gingen in Deutschland 2009 durchschnittlich mit 60,7 Jahren in Rente. Doch wer vor dem gesetzlich definierten Renteneintrittsalter in den Ruhestand geht, wird von der Rentenversicherung mit geringeren Zahlungen bestraft.



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