Ärger in Sachen Riester Rente und Grundsicherung

11. Januar 2008 - Stichworte:

Ein Bericht des ARD-Magazins »Monitor« deckte auf, dass es sich die Riester-Rente für Millionen Versicherte im Alter nicht lohnt. Die Bundesregierung dementierte die Darstellung. Der Namensgeber der Zusatzversorgung warf den Journalisten unlautere Methoden vor – und muss sich nun selbst gegen den Vorwurf verteidigen, gelogen zu haben.

Und wieder sorgt die Grundsicherung für Ärger in Sachen Riester Rente. Das die Riester-Rente auf die Grundsicherung im Alter angerechnet werden soll hat eine gewaltige Protestwelle ausgelöst. Mehrere tausend „Riester-Sparer“ sind empört darüber, dass Geringverdiener im Alter nur dann Riester-Rente erhalten, wenn sie oberhalb der Grundsicherung liegen. Wir hatten dieses Thema hier ja schon öfter aufgegriffen und erklären Ihnen hier was es mit der Grundsicherung auf sich hat und was diese bedeutet.

Walter Hirrlinger, Präsident des VdK-Sozialverbandes warnte: Viele Geringverdiener müssen befürchten,im Alter trotz Abschluss einer privaten Riester-Rente keine zusätzliche Rente zu erhalten. Das Bundesarbeitsministerium wettert dagegen und weist darauf hin, dass aktuell nur zwei Prozent der Rentner Grundsicherung erhalten und warnte vor „Panikmache“, weil sich die Riester Rente mit Fördersätzen bis zu 90 Prozent für Geringverdiener lohne.

Nach Aussage des Ministeriums übersteigt soll das Alterseinkommen aus Rente und Riester Rente für einen Durchschnittsverdiener nach 20 Jahren Berufszeit die durchschnittliche Grundsicherung überseteigen. Ex-Bundesminister Walter Riester (SPD) sagte, das Modell gehe davon aus, dass staatliche Zahlungen im Alter nicht Regel, sondern Ausnahme seien. SPD-Rentenexpertin Elke Ferner betonte, der Gleichheitsgrundsatz verbiete es, Einnahmen aus der Riester-Rente bei der Prüfung der Bedürftigkeit anders zu behandeln als andere Einkünfte.

Die Riester-Rente ist eine freiwillige private Altersvorsorge, die der Staat seit 2002 fördert. Derzeit gibt es 9,7 Millionen Verträge. Attac sprach mit Blick auf die Anrechnung auf die Grundsicherung von »Betrug«, der »nur die Banken und Versicherungen reicher« mache. Linkspartei, Grüne und FDP forderten eine Abkehr von der Regelung



Wenn tatsächlich nur 2

Wenn tatsächlich nur 2 Prozent der Rentner einen Anspruch auf Grundsicherung haben, so sollte es kein Problem sein, gesetzlich auf die Anrechnung der Riesterrente auf die Grundsicherung verzichten.

Riiesteranrechnung

Das mit den 2% trifft vielleicht auf die zu die gerade in Rente gehen, wenn die Generationen kommen die Ausfallzeiten hatten, wegen Arbeitslosigkeit dann sieht es anders aus, man muß ja eine normale Altersrente von Mindestens 750-800€ haben und das bedeutet einen durchschnittlichen Verdienst von mindestens 1500,-€ und den haben viele heutzutage nicht mehr bei der miesxen Bezahlung in Deutschland, wir sind hier leider nicht in der Schweitz oder Luxemburg wo noch vernünftigen Löhne gezahlt werden.

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