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Beitragsbemessungsgrenze 2008

Beitragsbemessungsgrenzen zur Sozialversicherung

Bei den Beitragsbemessungsgrenzen handelt es sich um die Einkommensgröße, bis zu der in Deutschland die Beiträge zum jeweiligen Sozialversicherungszweig von dem Pflichtigen erhoben werden dürfen. Einkommen, die die Beitragsbemessungsgrenze übersteigen, werden nicht zum Sozialversicherungsbeitrag herangezogen. Als Folge daraus zahlt dieser Personenkreis prozentual geringere Sozialversicherungsbeiträge. Die Beitragsbemessungsgrenzen werden jährlich von der Bundesregierung durch Rechtsverordnung den Durchschnittseinkommen in Deutschland angepasst.

Aufgrund des bestehenden Sozialversicherungssystems gibt es 3 Beitragsbemessungsgrenzen:

1.in der gesetzlichen Rentenversicherung
2.in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung und
3.in der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung.

Die Grenze für 2008 ist in der gesetzlichen Rentenversicherung in den herkömmlichen Bundesländern west 5.300,00 € monatlich und in den neuen Bundesländern ost 4.500,00 € monatlich. Jährlich ergibt das 63.600,00 € und 54.000,00 €.

Für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung ist die Beitragsbemessungsgrenze monatlich einheitlich 3.600,00 €, also 43.200,00 € jährlich.

Die gesetzliche Arbeitslosenversicherung orientiert sich an den Grenzen der gesetzlichen Rentenversicherung.

Eine Sonderstellung hat noch die knappschaftliche Rentenversicherung mit ihren Grenzen von monatlich 6.550,00 € west und 5.550,00 € ost.

Sinn dieser Regelung war ursprünglich, dass Personen mit Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze einen über diesen Betrag hinausgehenden Schutz der Sozialversicherung nicht benötigten.

Zu verwechseln sind die Beitragsbemessungsgrenzen nicht mit den Versicherungspflichtgrenzen, bis zu dessen Höhe ein Arbeitnehmer verpflichtet ist, sich in der Sozialversicherung zu versichern.



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