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Betriebliche Altersvorsorge: Direktzusagen mit Abstand häufigste Form
Einem Bericht von WELT ONLINE zufolge sind in Deutschland die Betriebsrenten zwar relativ gut abgesichert, jedoch werden in den kommenden Jahren viele Unternehmen den Rentnern die Anpassung an die Inflationsrate verweigern. WELT ONLINE erklärt in seinem Bericht, welche Art Firmenrente besonders geschützt ist.
Die mit Abstand am häufigsten vertretene Form der betrieblichen Altersversorgung die vor allem große Unternehmen und Konzerne ihren Mitarbeitern anbieten, sind immer noch Direktzusagen. Dabei versprechen die Unternehmen ihren Mitarbeitern eine Rente und bilden dafür Pensionsrückstellungen. Häufig richtet sich die Höhe der Betriebsrente nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit und Höhe des früheren Einkommens. „So manche Leistungszusage steht jedoch nur auf dem Papier“, sagt Uwe Saßmannshausen von der PS-Pension Solutions GmbH gegenüber WELT ONLINE. Aufgrund der Finanzkrise ist der Grad der Kapitaldeckung von Pensionsverpflichtungen deutlich abgeschmolzen und deshalb müssen die Arbeitgeber weitere Rückstellungen bilden. Allerdings dürfen die Unternehmen bereits erworbene, unverfallbare Ansprüche auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten nicht einfach kürzen.
Genau wie bei der ältesten Form der betrieblichen Altersversorgung, der Unterstützungskasse, können Beträge in fast unbegrenzter Höhe steuerfrei eingezahlt werden. Jedoch müssen Arbeitnehmer, die mehr als 2592 Euro ihres Gehalts für Einzahlungen in eine Unterstützungskasse umwandeln, auf die darüber hinaus gehenden Beträge Sozialabgaben zahlen.
Betriebsrentner müssen im Alter die kompletten Auszahlungen versteuern und die gesetzlich Krankenversicherten müssen zudem den vollen Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag auf die Rente entrichten. Der Pensionssicherungsverein übernimmt die Zahlung der zugesagten Betriebsrente, im Fall einer Pleite des Arbeitgebers.
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