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CSU: Mütter sollen bei Rente bessergestellt werden

09. Oktober 2012 - Stichworte:

Mit einem eigenen Konzept will die CSU die Debatte über eine Rentenreform weiter anheizen. Nach den Plänen der Partei sollen Mütter bei der Rente bessergestellt werden.

Demnach sollen künftig Kindererziehung und Pflege stärker berücksichtigt werden. Die CSU plädiert darüber hinaus auch für eine allgemeine Lohnuntergrenze. Dadurch sollen Niedriglöhne, sowie die Gefahr der Altersarmut eingedämmt werden. Hierbei handelt es sich um die zentralen Punkte, die aus einem Leitantrag für den Parteitag hervorgehen, der Ende der kommenden Woche stattfinden soll.

CSU-Chef Horst Seehofer erklärte, dass es sich bei einer besseren Anrechnung von Kindererziehungszeiten um einen zentralen Punkt für seine Partei handele. Seehofer sprach sich außerdem für ausreichend hohe Lohnuntergrenzen aus. Diese sollen jedoch nicht in Form von einem gesetzlichen Mindestlohn geschaffen werden, sondern sollen branchenbezogen sein.

Gleichzeitig sollen die Lohnuntergrenzen regionale Differenzen aufweisen. Nach den Vorstellungen der CSU sollen die Pflegezeiten in Zukunft mit den Kindererziehungszeiten bei der Rente gleichgestellt werden. Seehofer betonte, dass es sich um eine neue Epoche in der Renten- und Familienpolitik handelt. Gegenüber den Koalitionspartnern CDU und FDP zeigte er sich zuletzt gesprächsbereit.



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