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Deutsche Bürger schränken private Altersvorsorge deutlich ein

07. Oktober 2008 - Stichworte:

Eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Postbank zeigt, dass die Deutschen ihre private Altersvorsorge derzeit sehr stark einschränken. Die monatlichen Ausgaben für die Absicherung im Alter neben der gesetzlichen Rente sind auf den niedrigsten Stand seit 2005 gefallen. Laut der Studie legen die Deutschen aktuell nur noch 188 Euro pro Monat für die Altersvorsorge zurück. Im vergangenen Jahr waren es noch 202 Euro. Die Zahl der Berufstätigen, die zusätzlich zur staatlichen Rente auch privat vorsorgen möchten, ging im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent zurück. Für die meisten ist die perfekte Altersvorsorge immer noch das eigene Haus oder die eigene Wohnung.

Wie auch schon im Vorjahr halten 45 Prozent der Berufstätigen eine Vorsorge in Form einer Versicherung oder eines Sparvertrags für sicherer als die staatliche Rente. 38 Prozent halten diese Formen der privaten Altersvorsorge für nicht sicher. Bei den nicht Berufstätigen, insbesondere bei den Rentnern, sehen 51 Prozent die staatliche Rente als sicher an. Im Vergleich zum Vorjahr wünschen sich in diesem Jahr mehr Deutsche ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zur Alterssicherung.

Die Studie der Postbank erschien in diesem Jahr bereits zum sechsen Mal. Befragt wurden 1786 Deutsche ab 16 Jahren.



Private Altersvorsorge Vergleich