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In Deutschland gibt es immer mehr Grundsicherungs-Empfänger
Jüngsten Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge müssen die sogenannte Grundsicherung immer mehr Menschen in Deutschland in Anspruch nehmen. Immerhin sind es mit 733.000 bedürftigen Männern und Frauen, die diese Sozialleistung in Anspruch nehmen, 7,4 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Diese Grundsicherung bekommen Rentner, deren Rente nicht ausreicht oder auch Erwachsene, die dauerhaft nicht voll arbeitsfähig sind.
Diese Sozialleistung hat sich nach Angaben des Bundesamtes vom Freitag von Ende 2003, als die Zahl der Empfänger erstmals ermittelt wurde, bis Ende 2007 mittlerweile fast verdreifacht und stieg auf 3,6 Milliarden Euro. Im Schnitt erhält jeder Empfänger 385 Euro netto pro Monat. Den größten Anteil (56 Prozent) der Leistungsempfänger stellen Frauen (414.000), wobei jedoch im Vergleich zum Jahr 2006 ein stärkerer Anstieg der männlichen Hilfebezieher als bei den Frauen zu verzeichnen war. Jeder vierte der Leistungsempfänger lebte in Pflege- oder Altenheimen. Im Westen wird die Grundsicherung häufiger in Anspruch genommen als im Osten, da dort die Frauen in der DDR aufgrund der höheren Erwerbstätigkeit nun entsprechend mehr Rente bekämen, erläuterte ein Sprecher. Der Anteil an Leistungen zur Grundsicherung ist in den Stadtstaaten Bremen und Berlin am höchsten und in Thüringen und Sachsen am niedrigsten.
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