Navigation

Benutzeranmeldung

DGB: Der Kampf gegen die Rente mit 67 ist 2008 ein großes Thema

25. Januar 2008 - Stichworte:

Vom DGB wurden am gestrigen Donnerstag in Berlin die Hauptziele für das Jahr 2008 deutlich gemacht. So soll die Forderung nach einem flächendeckenden Mindestlohn notfalls auch über das Wahljahr 2009 hinaus mit Nachdruck aufrecht gehalten werden.

Der DGB-Chef Michael Sommer sagte dazu: „"Die Kampagne für den Mindestlohn läuft weiter - und zwar in verstärktem Maße". Sommer forderte zudem, dass die Arbeitnehmer stärker vom Aufschwung profitieren müssen. Er forderte in Deutschland eine Trendwende zu mehr Gerechtigkeit. Bei den Gehältern sei die Trendwende nach 15 Jahren Stagnation überfällig. "Der muss sich in deutlich steigenden Realeinkommen manifestieren und damit die erwartete Preissteigerungsrate spürbar übersteigen.", so Sommer. Der Preisanstieg wird von Experten in Deutschland für 2008 auf etwa zwei Prozent geschätzt.

Bisher sei der Aufschwung in Deutschland bei vielen noch nicht angekommen, so Sommer weiter. Die Neubeschäftigung schlage sich im Wesentlichen in Leiharbeit, Minijobs und Teilzeitarbeit nieder. Dies sei nicht zukunftssicher. Daher ist die Eindämmung der Leiharbeit neben dem Mindestlohn und dem Kampf gegen die Rente mit 67 einer der drei Schwerpunkte der Gewerkschaft in 2008.

Die drohende Altersarmut, die durch die Rente mit 67 entstehe, bleibt eine Herausforderung. Zudem empfänden es die Menschen als Enteignung, wenn ihre betriebliche Altersvorsorge oder die Riester-Rente im Alter mit einer eventuellen Grundsicherung verrechnet würden. Den Menschen müssten zumindest die eingezahlten Beträge bleiben, wenn sie im Rentenalter schon auf die Grundsicherung angewiesen sind.



Private Altersvorsorge Vergleich