Themen
Neue Forenthemen
Navigation
Benutzeranmeldung
DIE LINKE fordert Kurswechsel in der Rentenpolitik
Die Tatsache, dass immer mehr Experten vor drohender Altersarmut warnen ist für den stellvertretenden Vorsitzenden der Partei DIE LINKE ein deutliches Zeichen dafür, dass ein Kurswechsel in der Rentenpolitik lange überfällig ist. Ernst sagte: „Die Warnzeichen sind inzwischen so unübersehbar, dass niemand mehr die drohende Massenaltersarmut ignorieren kann. Dass aber ausgerechnet Bert Rürup solche Warnungen ausstößt, ist in höchstem Masse scheinheilig." Ernst ist der Meinung, dass Rürup selbst als Berater der Regierung maßgeblich dazu beigetragen hat, die gesetzliche Rente zu schwächen.
Ernst fordert eine Renaissance der gesetzlichen Rente, die „für eine armutsfreie Alterssicherung sorgen“ muss. Ernst bezeichnet die Riester-Rente im Vergleich zur gesetzlichen Rente als „Roulette-Spiel“, da sie nicht auf der Solidarität der Generationen basiert sondern auf dem Spekulationen privater Versicherungsunternehmen. Diese können erfolgreich sein, oder eben nicht.
Der rentenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Volker Schneider sagte: „Die Riester-Rente ist nicht die Lösung des Problems, sondern seine Folge". DIE LINKE fordert daher, mit der steuerlichen Milliardensubventionierung der Riester-Rente endlich Schluss zu machen. "Wir wollen stattdessen die Rentenansprüche für Geringverdienende und Langzeiterwerbslose deutlich aufstocken. Nur durch Mindestlöhne und einen gerechten Solidarausgleich in der gesetzlichen Rente werden die Menschen vor Altersarmut geschützt werden können", so die Einschätzung von Schneider.
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
