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Dilemma bei der Altersvorsorge

22. April 2009 - Stichworte:

Nach einem Bericht der "Welt" wird das Altersvorsorge-Dilemma der Verbraucher immer größer: Die Rentenlücke wird immer größer und die Möglichkeiten, durch private Vorsorgemaßnahmen einen Ausgleich zu schaffen, immer schwieriger. Laut des aktuellen MAP-Reports lohnen sich private Rentenversicherungen immer weniger. Demnach sinken die monatlichen Rentenzahlungen zum Teil deutlich, was auf die niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt und die höhere Lebenserwartung der Versicherten zurückzuführen ist.

Um die Rentenlücke im Alter zu schließen, müssen Verbraucher also deutlich mehr einzahlen. Um auf einen Gesamtbetrag von 100.000 Euro für spätere Rentenzahlungen zu kommen, mussten früher bei einem Zinssatz von 6,6% über 40 Jahre lang monatlich 44 Euro eingezahlt werden. Heute liegt der Durchschnittszins bei gerade einmal 3,1%, so dass monatlich 106 Euro eingezahlt werden müssten, um im gleichen Zeitraum das gleiche Ansparvolumen zu erhalten. So eine Beispielrechnung der "Welt".

Dem Bericht zufolge ist eine Lösung dieses Dilemmas schwierig, denn die meisten Vorsorgeprodukte basieren auf der Annahme von Aktiengewinnen in der Größenordnung von 8-10% und 4-5% Rendite bei Anleihen. Renditegarantien sind jedoch inzwischen aufgrund der größeren Schwankungen am Kapitalmarkt nicht mehr vertretbar.

Für den MAP-Report wurden die Leistungen von 80 Anbietern privater Rentenversicherungen untersucht. Die an den Vorsorgesparer ausgezahlte lebenslange Rente setzt sich aus einem Garantiebetrag und eventuellen Überschusszahlungen zusammen. Sowohl eine regelmäßige monatliche als auch eine Einmalzahlung der Beiträge ist möglich.



Private Altersvorsorge Vergleich