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Diskussionen um weniger Rente für Kinderlose

18. November 2013 - Stichworte:

In Deutschland halten die Diskussionen um ein gerechteres Rentensystem an. Derzeit diskutieren Wirtschaftsexperten über weniger Rente für Kinderlose.

Seit Jahren befindet sich die Bundesrepublik bereits in der Demografiefalle. Einige Wirtschaftsexperten sprachen sich nun für eine geringere staatliche Rente für Kinderlose aus. Sozialexperte Jochen Pimpertz, IW Köln, verlangte beispielsweise, dass die künftigen Rentenansprüche von heute jungen Menschen in Zukunft an die Kinderzahl gebunden sein sollen.

Dagegen sprach sich Hans-Werner Sinn, Chef des Ifo-Instituts, dafür aus, dass Kinderlose künftig deutlich stärker in die Riester-Rente als private Altersvorsorge investieren sollen. Dagegen sollen sich Familien auf einen Extrazuschuss von Seiten der gesetzlichen Rentenkasse freuen. Ziel solcher Ansätze sei es, die Rente in Abhängigkeit von der Kinderzahl gerechter zu gestalten.

Nach Vorstellungen von Sinn sollen die bislang in Deutschland üblichen Rentensteigerungen deutlich minimiert werden. In seiner Studie verweist er darauf, dass sowohl der Beitragssatz als auch der prozentuale Bundeszuschuss eingefroren werden sollen. Dadurch würden die Renten, die in Zukunft gezahlt werden, langsamer ansteigen als die eigentlichen Löhne. Kinderlose müssen darüber hinaus eigenständig privat vorsorgen, um Altersarmut aktiv vorzubeugen. Dabei sollen von jedem Erwerbstätigen sechs bis acht Prozent des eigenen Einkommens in die private Altersvorsorge eingezahlt werden.



Private Altersvorsorge Vergleich