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Eigenheimrente – Wohnriester

Neben der Riester – Rente wird auch Wohneigentum aus der Riester – Förderung bezuschusst. Diese Form der Förderung kann gewissermaßen als Ersatz für die abgeschaffte Eigenheimzulage gesehen werden und macht den Kauf von Wohneigentum als Altersvorsorge wieder interessanter.

Die Eigenheimrente oder auch Wohn-Riester genannt, soll an folgenden Punkten ansetzten:

- Selbstgenutzte Wohnimmobilen sollen zukünftig auch der Riester-Förderung unterliegen. Damit wird auch der Kauf, der Bau oder die Entschuldung eines Hauses oder einer Wohnung mit den Riester-Zulagen gefördert. Darunter fällt zudem noch der Erwerb von Anteilen an Wohngenossenschaften. Bedingung für den Anspruch auf eine Förderung ist aber, dass das Wohneigentum selbst genutzt wird.

- Wie bei allen anderen Riester-Produkten ist es auch bei der Eigenheimrente so, dass die Beiträge in der Sparphase steuerfrei sind und die Leistungen erst in der Auszahlungsphase besteuert werden müssen.

- Erfasst wird das steuerlich geförderte Kapital in einem so genannten Wohnförderkonto.

- Wenn die Auszahlungsphase beginnt kann der Sparer zwischen zwei Varianten wählen: Begleicht er die Steuerschuld in einer Summe, dann müssen nur 70 Prozent des geförderten Kapital mit den jeweiligen Steuersatz beglichen werden. Der Sparer kann sich aber auch dafür entscheiden, das geförderte Kapital über einen längeren Zeitraum zu versteuern. Man spricht dann von der nachgelagerten Besteuerung. In wie Fern der Sparer dann überhaupt Steuern zahlen muss, das hängt von seiner persönlichen Situation ab.

- Als Grundlage für die nachgelagerte Besteuerung wird nur der Umfang der tatsächlich in Anspruch genommenen Förderung genommen, nicht etwa der Nutzungswert. Die Tilgung von Krediten für Immobilien wird steuerlich genauso berücksichtigt wie Beträge zur Altersvorsorge. Damit werden die staatlichen Zulagen für Tilgungsbeiträge voll für die Darlehenstilgung genutzt.

- Wenn ein Sparer bereits Vermögen für das Alter angespart hat, dass staatlich gefördert wird, so kann er davon einen Teil oder aber auch die gesamte Summe für den Bau oder die Anschaffung einer eigenen Immobilie nutzen. Auch Genossenschaftsanteile können so erworben werden. Zum Beginn der Auszahlungsphase wird zudem vorgeschlagen, mit dem Kapital die Entschuldung von selbst genutztem Wohneigentum vorzunehmen. Der Entnahmebetrag muss nicht mehr zwingend zurückgezahlt werden.

- Da Darlehensverträge, die für die Anschaffung und/oder den Bau von selbstgenutzten Immobilien abgeschlossen werden, zukünftig zu den begünstigten Anlageprodukten zählen, können auch Wohnungsgenossenschaften und Bausparkassen geförderte Altersvorsorgeprodukte anbieten. Damit vergrößert sich für den Sparer die breite an Anlageprodukten für seine Altersvorsorge.

- Den Anspruch auf Wohnungsbauprämie soll ein Sparer zukünftig nur noch haben, wenn das Kapital in Wohneigentum investiert wird. Bisher war es möglich, dass Kapital nach Ablauf von sieben Jahren auch für andere Zwecke zu verwenden. Damit wird das Wohnungsbauprämiengesetz stärker auf wohnwirtschaftliche Zwecke ausgerichtet.



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