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Enquete-Kommission fordert Rente mit 69

18. März 2013 - Stichworte:

Während die SPD auch weiterhin mit der Rente mit 67 ringt, wird von der Regierungskoalition bereits der nächste Testballon auf den Weg gebracht. Wie bekannt wurde, wird von einer Enquete-Kommission des Bundestags nun die Rente mit 69 gefordert.

In der Kommission finden sich auch die Stimmen von Union und FDP. Die Enquete-Kommission spricht sich nach Berichten des Magazins „Spiegel“ für eine Erhöhung des Rentenalters auf 69 Jahre aus. Diese Anhebung soll bis zum Jahr 2060 erfolgen. Aus dem Entwurf des Abschlussberichts, der von der zuständigen Projektgruppe angefertigt wurde, geht hervor, dass mit Blick auf die Sozialversicherungen das vorhandene Finanzierungsproblem ungelöst sei.

Dem Bericht zufolge lässt sich ohne die Anhebung des Rentenalters die Tragfähigkeitslücke kaum schließen. Dabei müsste die Erhöhung auch für Beamte gelten. Die Koalition aus FDP und CDU/CSU konnte den Passus zum Rentenalter mit ihrer Mehrheit durchsetzen.

Auch weiterhin stellen sich Linkspartei, Grüne und SPD gegen diesen Vorstoß und haben dafür ein Sondervotum eingereicht. Die Enquete-Kommission möchte darüber hinaus künftig mehr Väter an den Wickeltisch locken. Nach Angaben der Experten sei ein Umdenken in der Familienpolitik ebenso erforderlich wie eine Verhaltensänderung der Männer.



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