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Erhöhung der Mütter-Rente löst deutliche Kritik aus

02. Dezember 2013 - Stichworte:

Die von der Großen Koalition vorgesehene Erhöhung der geplanten Mütter-Rente löst deutliche Kritik aus. Doch auch die Rente mit 63 könnte sich laut aktuellen Befürchtungen für die Deutsche Rentenversicherung zum kapitalen Fehler entwickeln.

Sowohl Vertreter von Arbeitgebern als auch Mitglieder der Gewerkschaften haben die Pläne zur Mütter-Rente heftig kritisiert. Gemeinsam befinden sie sich im Sozialbeirat der Bundesregierung. Bereits im Rahmen der Beratungen zwischen den Parteien haben sie davor gewarnt, dass die vorgesehene Regelung die Finanzen der Deutschen Rentenversicherung ins Kippen bringen könnte.

Kritische Stimmen wurden ebenso von der OECD laut. Die neuen Renten-Regeln könnten nach Ansicht der Organisation der Industrieländer in der Tat Jobs vernichten. Ingo Kramer, Arbeitgeberpräsident, kritisierte die neue Mütter-Rente deutlich. Sie könnte bis zum Jahr 2030 rund 130 Milliarden Euro an Kosten verursachen. Im Rahmen einer Initiative der Frauen-Union sprach sich zunächst die CDU und schließlich die CSU für die Erhöhung der Mütter-Rente aus.

Die SPD schloss sich den Plänen schließlich im Zuge der Koalitionsverhandlungen mehrheitlich an. Demnach werden Frauen, die nach dem Jahr 1991 Mutter geworden sind, einen Bonus in Höhe von 84 Euro erhalten. Derzeit erhalten Frauen, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, rund 28 Euro je Kind pro Monat.



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