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Erwerbsminderungsrente

Die Erwerbsminderungsrente ist Bestandteil der deutschen Rentenversicherung. Früher erhielt ein Versicherungsnehmer in Verbindung mit der staatlichen Rentenversicherung auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die eintrat, wenn der Versicherungsnehmer berufsunfähig wurde. Diese Berufsunfähigkeitsversicherung in Verbindung mit der gesetzlichen Altersvorsorge gibt es heute nicht mehr, sie gilt nur noch für Versicherte, die vor dem 02.01.1961 geboren sind.

Für alle übrigen besteht im Zusammenhang mit der gesetzlichen Rentenversicherung eine Erwerbsminderungsrente. Diese Rente soll als Absicherung dienen, wenn der Versicherungsnehmer erwerbsunfähig wird. Im schlimmsten Fall kann diese Erwerbsminderungsrente dann das einzige Einkommen des Versicherungsnehmers darstellen, es sei denn es besteht eine private Zusatzversicherung.

Die genaue Bezeichnung für die Erwerbsminderungsrente lautet „Rente wegen voller Erwerbsminderung“. Sie tritt dann ein, wenn der Versicherungsnehmer nicht mehr in der Lage ist, mehr als 3 Stunden am Tag zu arbeiten.
Wenn der Versicherungsnehmer zwischen drei und weniger als sechs Stunden arbeiten kann, so erhält er eine „Rente wegen teilweiser Erwerbsminderungsrente.“

Entscheidend ist bei der Unterscheidung zwischen der Berufsunfähigkeitsversicherung und der Erwerbsminderungsversicherung, dass im einen Fall die Berufsunfähigkeit abgesichert ist und es durchaus sein kann, dass der Versicherungsnehmer noch einen anderen Beruf ausüben kann. Bei der Erwerbsminderungsrente ist entscheidend, dass der Versicherungsnehmer nicht mehr in der Lage ist zu arbeiten, egal in welchem Beruf.



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