Erwerbstätigkeit der Älteren gestiegen

27. November 2008 - Stichworte:

Das Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen teilte mit, dass hierzulande immer mehr Ältere länger erwerbstätig sind. Die Erwerbstätigkeit der 55- bis 64-Jährigen in Deutschland sei von 38 Prozent auf rund 38 Prozent gestiegen. Arbeitnehmer gingen im Durchschnitt mit 63,2 Jahren in Altersrente - ein Jahr später als noch vor sechs Jahren.

In den Branchen gibt es allerdings erhebliche Unterschiede. Der Altersübergangsreport des IAQ ergab, dass im Gastgewerbe, im Baugewerbe sowie im Bereich Datenverarbeitung ältere Beschäftigte seltener vertreten sind. Dagegen arbeiten überproportional viele Ältere im Öffentlichen Dienst und in benachbarten Branchen wie Erziehung und Unterricht. Die Studie belegte überdies, dass die Erwerbsbeteiligung eng mit der Qualifizierung zusammenhängt. Hochqualifizierte Menschen können für eine Erwerbstätigkeit länger eingesetzt werden. Dagegen wiesen Geringqualifizierte nach wie vor niedrige Beschäftigungsquoten auf.



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