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EU-Sozialbericht: Rente für Mütter und Arbeitslose

05. März 2009 - Stichworte:

Laut dem aktuellen EU-Sozialbericht kann sich eine Babypause im Berufsleben in vielen EU-Staaten negativ auf die spätere Rentenzahlung auswirken: In Deutschland und vier anderen EU-Staaten erhöhen sich die Rentenansprüche bei einem einzigen Jahr Babypause zunächst, und in Österreich beläuft sich dieser Anstieg sogar auf 2%, aber in fast allen Ländern wird die Rente mit dem zweiten und dritten Jahr Erziehungsurlaub spürbar niedriger. In Deutschland müssen Mütter in diesem Fall mit einem Minus von über 2% rechnen. Das macht Frauen zu einer Risikogruppe für Altersarmut, heißt es in dem Bericht.

Arbeitslose müssen in 16 EU-Mitgliedsstaaten mit noch größeren Einbußen bei der Rente rechnen: Wer drei Jahre lang arbeitslos war, hat noch einen deutlich niedrigeren Rentenanspruch als jemand, der drei Jahre Erziehungszeit gemacht hat. Dem Bericht zufolge verringern sich die Rentenbezüge in Deutschland durch eine dreijährige Arbeitslosigkeit um 3,5%. Noch höhere Rentenverluste von 6% oder mehr müssen Menschen hinnehmen, die in Finnland, Rumänien oder der Slowakei drei Jahre arbeitslos waren. In Frankreich und Tschechien dagegen sind die Renteneinbußen durch Arbeitslosigkeit am geringsten.



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