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FDP will Berufsunfähigkeit & Erwerbsminderung in Riester-Rente integrieren
Da den schon nicht besonders hohen Erwerbsminderungs-Renten bis zum Jahr 2030 eine Absenkung von über 20 Prozent droht, fordert die FDP deshalb Nachbesserungen.
Nach Angaben der FDP liegt die durchschnittliche Rente bei Erwerbsminderung bei 715,14 Euro in den alten Bundesländern und sogar nur 649,64 Euro in den neuen Ländern. Allein im Jahr 2006 bezogen ca. 1,6 Millionen Versicherte eine solche Erwerbsminderungsrente, deren Höhe nicht gesichert ist. Zu ihren Nachbesserungen hat die FDP auch schon einen konkreten Vorschlag: Sie will Berufsunfähigkeit und Erwerbsminderung in die staatlich geförderte Rürup- und Riester-Rente integrieren, wobei jede mit Riester versicherte Person dann selbst entscheiden könne, welcher Anteil in eine Rente bei Erwerbsminderung und in die Altersvorsorge fließen soll. Zudem soll somit die Riester-Rente für alle Personen zugänglich sein, denn momentan können beispielsweise nicht sozialversicherungspflichtige Selbständige keinen Abschluss einer Riester-Rente vornehmen.
Aus Sicht der Regierung allerdings bestehe hier kein Handlungsbedarf und ist somit von den FDP-Vorschlägen nicht angetan. Die Umsetzung zu dem FPD-Vorschlag ginge nach Meinung der CDU auf Kosten der Altersvorsorge und als gar abstrus bezeichnete die SPD den Vorschlag. Aus ihrer Sicht würde damit ein Problem der sozialen Sicherungssysteme privatisiert. Kritik zu dem Vorschlag der Liberalen gab es auch von den Grünen mit dem Hinweis, dass davon nur die Versicherungswirtschaft profitieren würde. Allerdings kam von allen Parteien keine Aussage, wie man selbst die Rente bei Erwerbsminderung stärken wolle.
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