Navigation

Benutzeranmeldung

Fondsgebundene Rentenversicherung

Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung handelt es sich um eine Altersvorsorge bei der vom Versicherungsnehmer langfristig Kapital für eine zusätzliche Rente aufbaut werden kann. Die Sparanteile der eingezahlten Beiträge des Versicherungsnehmers werden in einem oder in mehreren Investmentfonds angelegt. Investmentfonds investieren in unterschiedliche Anlageformen und Wertpapiere. Dies können beispielsweise Rentenpapiere, Immobilien oder Aktien sein.

Eine fondsgebundene Rentenversicherung ist bis zum Beginn der Rentenzahlung unmittelbar an die Wertentwicklung des Investmentfonds gekoppelt. Da die Wertentwicklung eines solchen Fonds nicht vorhersehbar ist, ist auch die zu erwartende Rentehöhe nicht garantiert. Daraus ergibt sich, dass die Gewinnchancen bei einer formgebundenen Rentenentwicklung bei guter Wertentwicklung sehr hoch sind, auf der anderen Seite müssen bei einer schlechten Entwicklung allerdings auch Verluste einkalkuliert werden. Sobald der Ablaufzeitpunkt des Vertrages erreicht ist, erhält der Versicherungsnehmer vom Versicherer eine monatliche Rente. Diese ist dann lebenslang garantiert.

Eine fondsgebundene Rentenversicherung ist besonders für Alleinstehende interessant, die für das Alter vorsorgen wollen. Um eine fondsgebundene Rentenversicherung abzuschließen ist eine Gesundheitsprüfung nicht erforderlich. Damit besteht für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Kapitallebensversicherung oder fondsgebundene Lebensversicherung abschließen können mit der fondsgebundene Rentenversicherung die Möglichkeit etwas für die Altersvorsorge zu tun.

Da bei fondsgebundenen Rentenversicherung kein Ausweis der monatlich zu erwartenden Rente erfolgen kann, werden von den Versicherungen so genannte Rentenfaktoren ausgewiesen. Bei den Rentenfaktoren handelt es sich um eine Rechengröße, die angibt wie hoch die Rente sein wird, die pro 10.000 € vorhandenem Fondguthaben ausgezahlt werden soll. Bei den Rentenfaktoren handelt es sich jedoch in der Praxis lediglich um eine grobe Orientierung.

Bei den Rentenfaktoren unterscheidet man zwischen dem garantierten Rentenfaktoren, dem nicht garantierten Rentenfaktoren und dem garantierten Rentenfaktoren mit Änderungvorbehalt. Der garantierten Rentenfaktoren weist, wie der Name schon sagt, eine Euro Betrag aus, der pro 10.000 € vorhandenem Fondsguthaben als monatliche Rente ausgezahlt wird. Eine Änderung dieses Rentenfaktorens ist weder in die eine noch in die andere Richtung möglich.

Beim nicht garantierten Rentenfaktor wird die Höhe der monatlichen Rente erst kurz vor Beginn der Rentenzahlung festgelegt. Die Höhe der monatlichen Rentenzahlung ist dann abhängig vom Policenwert bei Rentenbeginn und vom Rentenfaktor. Bei dieser Variante besteht für den Versicherungsnehmer das größte Risiko, in der Regel aber auch die größte Ertragschance.

Bei der dritten Variante des Rentenfaktors handelt es sich um einen garantierten Faktoren mit Änderungsvorbehalt. Bei dieser Variante ist der Rentenfaktoren grundsätzlich garantiert, kann aber unter bestimmten Voraussetzungen noch angepasst werden. Der wesentliche Unterschied bei dieser Form des Rentenfaktors liegt darin, ob der Versicherer selbst über eine Anpassung entscheiden kann oder ob für die Anpassung die Zustimmung eines unabhängigen Treuhänders notwendig ist.



Private Altersvorsorge Vergleich