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Frauen tun zu wenig für die Altersvorsorge

18. November 2007 - Stichworte:

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung führte eine Analyse durch in der es unter anderen darum ging, wie sich der Beschäftigungsstand in Deutschland zwischen Männern und Frauen aufteilt. Frauen machen die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland aus, allerdings arbeitet nur 50% aller Frauen Vollzeit die andere Hälfte ist teilzeitbeschäftigt. Daraus lässt sich ableiten das Frauen in punkto Altersvorsorge nicht ausreichend abgesichert sind und sich zu oft auf andere, wie zum Beispiel den Staat oder den Partner verlassen.

Erschreckende 75 Prozent aller Frauen die heute zwischen 30 und 59 Jahre alt sind werden Berechnungen von Rentenexperten im Alter nicht ausreichend abgesichert sein. Das ergab eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Psychonomes, welche durch das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) in Auftrag gegeben wurde.

Frauen müssen sich also mehr um ihre Altersvorsorge kümmern. Anbieten tut sich hier in erster Linie die Riester Rente. Für geringverdienede Frauen mit Kindern sieht der Staat hier durch die Kinderzuschläge Förderungen bis zu 60% vor. Ab 2008 kommt eine Höchstförderung von 154 Euro für Erwachsene und 185 Euro für jedes Kind. Zusätzlich gibt es für in 2008 geborene Kinder noch eine Zulage von 300 Euro. Die Riester Rente dient aber nicht dazu eine vollständige Absicherung fürs Alter zu schaffen, sondern soll lediglich das sinkende Niveau der gesetzlichen Rente ausgleichen.

Für Besserverdienende Frauen oder selbständige bietet sich die Rürup Rente an. Ausgaben für die Rürup Rente können nun als Aufwendungen für die Altersvorsorge bis zu einem Betrag von 20.000 Euro pro Jahr voll abgesetzt werden. Diese wurde durch eine Korrektur im Jahressteuergesetz 2007 beschlossen.



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