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Gesundheitsfonds schluckt Rentenerhöhung 2008

13. April 2008 - Stichworte:

Der Gesundheitsfond, der für 2009 geplant ist, wird nach Meinung des SPD-Sozialexperten Karl Lauterbach besonders die ältere Generation belasten. Lauterbach sagte gegenüber der „Saarbrücker Zeitung“: «Jeder Rentner, der in einer Kasse ist, die zusätzliche Kopfpauschalen erhebt, verliert im Durchschnitt etwa genauso viel, wie er durch die anstehende Rentenerhöhung gewinnt».

Der Bundestagsabgeordnete erläuterte weiter, dass dank der guten Konjunktur der von der Bundesregierung im Herbst festgelegte Einheitsbeitrag bei ca. 15 Prozent liegen wird. Momentan seinen es 14.9 Prozent. Allerdings werde der Fonds seiner Meinung nach dazu führen, dass neben dem Einheitsbeitrag eine Kopfpauschaule von bis zu einem Prozent erhoben wird. Diese muss dann allein von Versicherten getragen werden.

Lauterbach bemängelt, dass damit der Gesundheitsfonds die anstehende Rentenerhöhung auffrisst. Erst vor kurzem hatte die Bundesregierung ein außerplanmäßige Rentenerhöhung von 1,1 Prozent zum 01: Juli festgelegt.


Ich denke, das machen die

Ich denke, das machen die Rentner gern, weil Sie wissen, dass sie die höchsten Gesundheits-Kosten verursachen, das steigt spätestens am Lebensende
exponentiell. Das trägt sich am besten in einer Solidargemeinschaft.
Die Frage ist, wie viel müssen diese aus eigener Tasche noch für medizinische Dienstleistungen und Produkte dazu bezahlen. Dass in dieser Frage Deutschland überteuert ist - im Vergleich zu anderen Industrienationen - weiss jeder, aber es traut sich keiner ran, lieber Sozialpolemiker. Besonders die Chemie und Pharma gibt sich gern "rot" und gegen qualifizierte selbstständige med. und pflegerische Dienstleister - wie z.Bsp. Osteuropäer - wird der Markt abgeschottet ...

Mit besten Grüßen
JR-Europe.org

Nun ist es also soweit - die

Nun ist es also soweit - die Gesundheitsreform erreicht alle Versicherten. Wie ja in den letzten Tagen überall zu lesen war, möchte Frau Schmidt ja gerne die Mitglieder der GKV heranziehen, wenn eine der Gesellschaften auf die Pleite zu steuert. Warum dann nicht jetzt nach dem Grundsatz handeln "Gleiches Recht für alle" und jeder darf sich die Versicherung selbst suchen. Aber ob sich der Gesundheitsfonds so durchsetzen lässt bleibt abzuwarten.

Gesundheitsreform

Ich wäre für eine Bürgerversicherung wie sie mal die
SPD vorgedacht hatte.
Leider ist dieser Vorschlag in der Großen Koalition
zerredet geworden.
Man hatte dies aus Rücksicht auf den CDU-Partner
aufgegeben.
Diese Bürgerversicherung gibt es auch in der Schweiz.
Bei der Bürgerversicherung wären alle Kapitalerträge in einer Abgeltungssteuer herangezogen.
Als Beispiel möchte ich anführen,das eine
Abgeltungssteuer wie dann 2009 mit 25%,davon gingen dann
7% als Krankenkassenbeiträge weg.
Dieses Modell wurde leider begraben,aus Rücksicht
des Koalitionspartner.
Ich wäre auch dafür,bloß die SPD hat leider kein
Rückgrat irgendwas Richtiges in der Gesundheit zu tun.
Eine Kopfpauschaule in der alle einen einheitlichen
Beitrag zahlen,ganz gleich mit welchen Einkommen
finde ich ungerecht.
Einerseits war die SPD gegen die favorisierte
Kopfpauschale,wird doch wieder indirekt als
möglicher Zusatzbeitrag,sollten die Kassen mit den
Mittelzuweisungen nicht auskommen eingeführt.
Leider haben Frau Merkel und Frau Schmidt keinen
richtigen Durchblick und geht wieder zu L0asten der
Rentner und Arbeitnehmer.

Private Altersvorsorge Vergleich