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IG Metall: Altersteilzeit soll Jobs schaffen
Mit einem „Sofortpaket Beschäftigungsbrücke“ will die Gewerkschaft IG Metall den Arbeitsmarkt entlasten, in dem ältere Mitarbeiter die Möglichkeit haben, früher aus dem Arbeitsleben ausscheiden zu können, damit die Jüngeren nachrücken. Dem Paket zufolge solle jeder die Möglichkeit erhalten, nach 40 Versicherungsjahren ab dem 60. Lebensjahr ohne Abschläge in Rente zu gehen. Außerdem enthalten in dem Paket ist auch die von der Bundesagentur für Arbeit geforderte Verlängerung der Altersteilzeit, allerdings an die Bedingung geknüpft, dass die Ausbildungsplätze erhalten bleiben und die Übernahme der ausgebildeten Jugendlichen „sichergestellt wird“. Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber äußerte sich dazu: „Für die junge Generation muss trotz der Krise die Perspektive auf ein Arbeitsleben erhalten bleiben.“
Bei der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I für die Älteren Mitbürger sieht das Sofortpaket der Gewerkschaft eine Verlängerung auf bis zu 36 Monate vor. Nach Ansicht von Huber soll die Maßnahme so lange angelegt bleiben, wie die Krise dauere, er rechnet mit „zwei, drei Jahren“. Man solle älteren Arbeitnehmern, die arbeitslos würden, Hartz IV ersparen, so Huber. Deshalb erneuerte Huber auch die Forderung seiner Gewerkschaft, die Rente mit 67 abzuschaffen. Seiner Ansicht nach „ausgerechnet in der Beschäftigungskrise die Lebensarbeitszeit zu verlängern, kann nun wirklich nicht richtig sein“, äußerte Huber.
In ihrem Paket stellt die Gewerkschaft IG Metall außerdem ein Rentenmodell vor, das Selbstständige, Freiberufler und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung mit einbezieht sowie eine Arbeitgeber-Mindestbeteiligung bei Betriebsrenten vorsieht. „Wer den Sozialstaat demontiert, statt ihn zu erneuern, der riskiert soziale Unruhen“, mahnte Vorstand Hans-Jürgen Urban in Richtung Politik.
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