Jürgen Rüttgers fordert weiter höhere Rente für Geringverdiener

23. April 2008 - Stichworte:

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) will trotz massiver Kritik und Ablehnung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, seine Forderung nach höheren Renten für Geringverdiener durchsetzen.

Gegenüber der "Bild" sagte Rüttgers: „Es geht um die Frage: Wie gehen wir mit einem Problem um, das wir objektiv haben und von dem die Menschen erwarten, dass wir es lösen.“

Rüttgers forderte in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, dass man eine Korrektur der Rente nach dem Vorbild des Arbeitslosengelds I vornehmen müsse. „Wer lange in die Rentenkasse eingezahlt hat, muss mehr Rente bekommen als nur die Grundsicherung“, betonte der CDU Vize (wir berichteten).

Jürgen Rüttgers bleibt nun trotz aller Kritik bei seiner Meinung. Rüttgers vertritt die Meinung, dass Arbeiter die nur ein geringes Einkommen haben, aber ihr Leben lang Rentenbeiträge gezahlt hätten eine höhere Rente bekommen müssen. Es kann nicht sein das Geringverdiener zum Sozialamt gehen müssten, weil ihre Rente nicht zum Leben reiche, das sei „ein Missstand, den wir beheben müssen“, betonte der Ministerpräsident.



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