Navigation

Benutzeranmeldung

Kritik an Rüttgers Rentenvorstoß

28. April 2008 - Stichworte:

Im Streit um seinen Renten-Vorstoß stieß NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers im CDU-Präsidium auf erheblichen Widerstand. Die Partei will dennoch versuchen, in der Vorstandssitzung in einer Woche eine „einvernehmliche Lösung“ zu erreichen.

Rüttgers forderte, dass langjährige Geringverdiener mehr Rente als die beziehen sollten, die vorwiegend von staatlicher Hilfe gelebt haben. In dieser Form stehe der Vorschlag nicht mit dem Grundprinzip der Rentenversicherung im Einklang, wonach nicht die Dauer der Beitragszahlung, sondern die Höhe der Beiträge entscheidend für die Rente sei, betonte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla.

Die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Merkel sagte in der Sitzung, derzeit sei nicht die Altersarmut, sondern die Armut von Kindern das sozialpolitisch bedeutsame Thema.

„Ich glaube schon, dass wir sehr gute Argumente haben“, sagte Karl-Josef Laumann (CDU) dem „Kölner StadtAn zeiger“, „niemand kann leugnen, was da an Problemen auf uns zu kommt.“ Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, kritisiert die Initiative zur Bekämpfung künftiger Altersarmut. "Der Vorschlag von Herrn Rüttgers mag gut gedacht sein, stößt sich aber hart an der Realität", sagte Rische



Private Altersvorsorge Vergleich