Kritik an weiterer Förderung der betrieblichen Altersvorsorge

Für die Pläne von Franz Münterfering, die betriebliche Altersvorsorge auch über das Jahr 2009 hinaus zu fördern gab es sowohl von Seiten der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer viel Zuspruch. Auch die CDU begrüßt den Vorschlag Münterferings.

Seitens der gesetzlichen Krankenkassen und der Sozialverbände gab es jedoch Kritik an den Plänen und es wurde von hohen Beitragsausfällen in der Sozialversicherung gewarnt. Die Vorsitzende des Spitzenverbandes des Ersatzkassen, Doris Pfeiffer sprach von „erheblichen finanziellen Verlusten“ und dass es um „nicht unerhebliche Einnahme“ gehe, die den Kassen fehlen würden.

Auch seitens des Sozialverbandes Deutschland wurde die Entscheidung kritisiert. Die Entgeltumwandlung ohne Beiträge würde nicht nur zu geringeren Rentenansprüchen bei den Versicherten führen sondern auch zu geringeren Rentenansprüchen. Belastet seien davon vor allem Arbeitnehmer und Rentner.

Münterfering soll bei dem Ende der staatlichen Förderung zum Umdenken gekommen sein, da eine aktuelle Studie belegt, dass die Förderung ein wesentlicher Erfolgsfaktor der betrieblichen Altersvorsorge ist.



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