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Merkel vs. Herzog und verteidigt Rentenerhöhung

17. April 2008 - Stichworte:

Die Bundeskanzlerin distanzierte sich heute in der Debatte um das Verhältnis der Generationen mit einer klaren Ansage von den Äußerungen des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog. Merkel sagte: "Ich halte nichts davon, Jung gegen Alt aufzuhetzen. Das ist nicht der Wunsch der Menschen".

Roman Herzog warnte ja vor kurzem vor einer "Rentnerdemokratie" (wir berichteten) und äußerte die Befürchtung, «dass die Älteren die Jüngeren ausplündern». Die Politik nehme überproportional Rücksicht auf die Älteren, sagte Herzog.

Merkel hingegen ist für einen fairen und gerechten Ausgleich zwischen den Jüngeren und den Älteren. Angela Merkel verteidigte in diesem Zuge auch die Rentenerhöhung ab Juli um 1,1 Prozent.

Die Kanzlerin sagte weiter: "Die Bundesregierung hat mit besseren Bedingungen zur Riester-Förderung und auch der Wohn-Riester viel für die Jüngeren getan. Auf der anderen Seite müssten die Rentner die volle Mehrwertsteuererhöhung tragen, den vollen Pflegeversicherungsbeitrag bezahlen und könnten nicht von der Senkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrages profitieren.



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