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Minijobs schützen nicht vor Zwangsrente

11. März 2008 - Stichworte:

Minijobs sind beliebt und so mancher Empfänger von ALG II (Hartz IV) würde im Alter ab 60 lieber einen solchen annehmen, als von der Bundesregierung mit 63 in die Zwangsrente geschickt zu werden. Eine neue Verordnung des Bundesarbeitsministeriums solle aber genau das verhindern und die ALG II Empfänger mit Minijob dazu zwingen, schon mit 63 die Altersrente zu beantragen. Bei der Hartz IV Zwangsrente wird dann mit teils erheblichen Abschlägen zu rechnen sein. Die einzige Möglichkeit, die Zwangsrente zu umgehen, haben ALG I Empfänger und ALG II Empfänger, die mindestens 400 Euro monatlich durch die Ausübung einer sozialpflichtigen Tätigkeit erhalten. In der neuen Verordnung heißt es, dass "reine Nebenerwerbstätigkeiten" kein Grund für eine Rentenverschiebung sind. Die Abschläge der Zwangsrente können bis zu 7,2 Prozent betragen. "Unbillig" laut der neuen Verordnung ist, wenn der Betroffene durch die Zwangsrente seinen Anspruch auf ALG I verlieren würde. In diesem Fall wird die Rente nach hinten verschoben. Auch ALG II Empfänger, die innerhalb von drei Monaten eine sozialpflichtige Tätigkeit aufnehmen, sind von der neuen Verordnung ausgenommen.



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