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Mit Wohneigentum die Rente aufbessern

11. Dezember 2007 - Stichworte:

Obwohl die meisten Menschen wissen, dass sie alleine mit der staatlichen Rente ihren Lebensstandard nicht werden halten können, sorgen nur wenige Menschen in ausreichendem Maße für ihre Altersicherung vor, wie eine aktuelle Befragung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge ergab.

Dabei gibt es viele Möglichkeiten, mit einer privaten Altersvorsorge aus der Rentenfalle zu entkommen, eine davon ist Wohneigentum. Die Experten des Landesbausparkassen (LBS) erklären, dass Wohneigentum eine solide und sichere Form der Altersvorsorge ist, da die Immobilie mit der richtigen Finanzierung bis zum Rentenbeginn abgezahlt ist und sich durch die Mietersparnis die eigene Rente erhöht. Auf langfristige Sicht sind die Wohnkosten von Eigentümern geringer als die von Mietern, da die Finanzierungslast des Eigentümers im Durchschnitt unter den Mietkosten liegt. Ist die Immobilie bei Rentenbeginn abgezahlt, steht die ersparte Miete komplett zur Verfügung, statistisch betrachtet handelt es sich hierbei um durchschnittlich 519 Euro bei Alleinstehenden und 613 Euro bei Ehepaaren, was einer 30%-igen Erhöhung des Nettoeinkommens entspricht. Ein weiterer Vorteil von Immobilien als Altersvorsorge besteht in ihrer sofortigen Verfügbarkeit, d.h. der Eigentümer kann sofort von ihr profitieren und muss nicht erst 20 oder 30 Jahre lang ausschließlich Beiträge einzahlen.

Wer sich für Wohneigentum als Altersvorsorge entscheidet, sollte eine solide Finanzierungsplanung durchführen (lassen). Mindestens 20% Eigenkapital, das über einen Bausparvertrag angespart werden kann, ist eine gute Voraussetzung.



Private Altersvorsorge Vergleich