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Rente mit 67: Altersarmut weiterhin eine große Gefahr

02. November 2010 - Stichworte:

Das Thema Rente mit 67 beschäftigt die Nation seit Monaten. Geteilte Meinungen und immer wieder neue Äußerungen zu dem Thema, von Politikern frischen die Debatte auf.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) macht immerzu auf die Gefahren der Altersarmut aufmerksam. Alleine in Brandenburg ist die Rente mit 67 für viele unerreichbar. Die Berlin-Brandenburger DGB-Vorsitzende Doro Zinke sagte zur Rente mit 67, "für die meisten Beschäftigten ist es unerreichbar und wird zu einer reinen Rentenkürzung führen".
Weiterhin forderte sie die Landesregierung auf, sich beim Bund für ein Ende der Diskussion um die Rente mit 67 einzusetzen.

Die Altersrenten im Bundesland Brandenburg liegen in diesem Jahr bei durchschnittlich 790 Euro und damit im Schnitt ca. 9 Euro unter dem Wert des Vorjahres, sagte Zinke. Auf Anfrage bei der Deutschen Rentenversicherung wurde gesagt, dass es für das Jahr 2010 noch keine konkreten Zahlen geben würde. Im Jahr 2008 lagen die Altersrenten in Brandenburg im Schnitt bei 744 Euro und im Jahr 2009 auf 767 Euro gestiegen, sagte ein Sprecher.

Laut DGB, ist nach eigenen Berechnungen jeder sechste Arbeitnehmer gesundheitlich dazu gezwungen frühzeitig in den Ruhestand zu gehen. Die Arbeitsmarktlage in Brandenburg bietet auch nicht genügend Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere. Nur etwa 20 Prozent der 60- bis 64-Jährigen Brandenburger sind laut Statistischem Bundesamt sozialversicherungspflichtig beschäftigt.



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