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OECD: Rentensystem führt zu Altersarmut
Nach Einschätzung der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird das deutsche Rentensystem zu massenhafter Altersarmut führen. Wie Die OECD-Rentenexpertin Monika Queisser gegenüber der „Frankfurter Rundschau“ sagte, ist die Armutsquote heute zwar noch relativ niedrig, „dies werde sich aber in 30 bis 40 Jahren ändern.“
Queisser sagte weiter, dass sich die OECD bezüglich dieser Entwicklung Sorgen mache und dass es an einer automatischen Absicherung für Geringverdiener in Deutschland fehle. Nach Einschätzung des OECD sind insbesondere die Geringverdiener und die Menschen, die nicht durchgehende Rentenbeiträge eingezahlt haben am stärksten von Altersarmut bedroht.
Für Menschen, bei denen im Alter die Rente nicht ausreicht, gibt es von Staat eine Grundsicherungsleistung, die zwischen 700 und 800 Euro liegt. Von diesem Betrag muss der Rentner dann seine Miete und seinen Lebensunterhalt zahlen. Die Grundsicherung ist vergleichbar mit der Sozialhilfe.
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Nach Einschätzung des OECD
Nach Einschätzung des OECD sind insbesondere die Geringverdiener und die Menschen, die nicht durchgehende Rentenbeiträge eingezahlt haben am stärksten von Altersarmut bedroht.
Also die Erkenntnis ist ja auch nicht gerade bahnbrechend - natürlich bekommen diejenigen, die wenig reinbezahlt haben, auch wenig raus.
Das Problem ist nur, daß auch die fleißigen Einzahler eine ziemlich geringe Rendite erhalten und der Staat andererseits die Rentenmittel immer wieder zweckentfremdet und dann wieder subventioniert. Das Umlagesystem mag zwar nach dem Krieg eine sinnvolle Sache gewesen sein, um "aus dem Nichts" Rentenzahlungen zu ermöglichen, es kann aber nicht mehr lange funktionieren. Rentenerhöhungen, die den Namen kaum verdienen , werden wohl längere Zeit Realität bleiben.