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Ökonom bezeichnet Rente mit 63 als sozial ungerecht

Nach Einschätzungen eines Ökonomen ist die Rente mit 63 sozial ungerecht. So sind es vor allem Menschen, die eine kleine Rente haben, die die Frühverrentung der Facharbeiter bezahlen.

Die Kritik von Seiten der Jungen Union richtet sich vor allem an Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Ihr wird Schönrechnerei vorgeworfen. Nach Erklärungen von Lars Feld, Ökonom aus Freiburg, ist das Programm sozial ungerecht. Dabei erlebt die Rente mit 63 in diesen Tagen einen regelrechten Antragsboom. Die hunderttausendfache Frührente würde nach den Berechnungen von Feld in erster Linie zu Lasten von sogenannten Klein-Rentnern gehen.

Feld gehört zu den wirtschaftspolitischen Beratern der Bundesregierung. Er erklärte nun, dass es durch die Rente mit 63 zu einer Umverteilung von unten nach oben kommen würde. Durch die Kosten, die mit der Frühverrentnung einhergehen würden, würden nach Aussagen von Feld in Zukunft Rentensteigerungen niedriger ausfallen. Davon werden insbesondere die Bezieher von kleinen Renten betroffen sein.

Dadurch müssen sie für den Ruhestand von Facharbeitern in erheblichem Ausmaß mitzahlen. Allein zwischen Juli und Oktober haben nach Information von letzter Woche über 162.000 Beschäftigte einen Antrag auf die abschlagsfreie Frührente eingereicht. Daraufhin betonte Feld, dass die tatsächliche Zahl der Anträge, sowie die Kosten unterschätzt wurden.



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