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Ostländer fordern Angleichung der Renten auf West-Niveau
Durch eine gemeinsame Bundesratsinitiative wollen die ostdeutschen Länder die Angleichung der Renten auf West-Niveau erreichen. Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Landesvorsitzender, Erwin Sellering, sagte am Mittwoch in Schwerin: „19 Jahre nach der Wiedervereinigung kann es nicht sein, dass wir immer noch zwei unterschiedliche Rentenvölker in Ost und West haben.“ Rund 12 Prozent liegen die Renten in den ostdeutschen Ländern immer noch unter denen im Westen.
Sellering meinte, dass durch die Bundesratsinitiative die Bundesregierung zu Modellrechnungen und Vorschlägen zur Angleichung der Renten aufgefordert werden soll. Als Vertreter des Forums Ostdeutschland der Sozialdemokratie will er seine Forderung in einer SPD-Arbeitsgruppe auf Bundesebene einbringen.
Zusammen mit Sachsen-Anhalts Finanzminister, Jens Bullerjahn, hatte er schon im März ein Thesenpapier „Rentner in Ostdeutschland“ verfasst. Zwtl: Nur noch sehr niedrige Renten zu erwarten. In den nächsten 10 bis 15 Jahren sind vor allem im Osten aufgrund hoher Langzeitarbeitslosigkeit oder geringeren Verdienst häufig nur sehr niedrige Renten zu erwarten.
Am kommenden Sonntag soll der Schweriner Landes-Sozialminister Erwin Sellering auf einem SPD-Sonderparteitag als Nachfolgekandidat von Harald Ringstorff als Regierungschef von Mecklenburg-Vorpommern bestimmt werden. Am 6. August hatte Ringstorff seinen Rücktritt vom Amt erklärt und den 3. Oktober, den Tag der deutschen Einheit, als seinen letzten Arbeitstag bekanntgegeben.
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