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Pension mit 67: Beamte demonstrieren gegen Rente mit 67

11. September 2010 - Stichworte:

In Wiesbaden, Kassel und Gießen haben rund 800 Beamte gegen die Pensionen mit 67 demonstriert. Die Pläne wurden von der Lehrer-Gewerkschaft GEW erneut als Diebstahl der Lebenszeit bezeichnet.

Kritik zu den Plänen der Landesregierung kam sowohl vom Deutschen Gewerkschaftsbund Hessen-Thüringen als auch von der GEW. Sie sehen die Pension mit 67 als weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen an. Das Bundesland Hessen möchte die Altersgrenze für den Pensionseintritt gemeinsam mit der Rente für Arbeitnehmer auf 67 Jahre erhöhen. Die Grenze für Justizvollzugsbeamte, Feuerwehrleute und Polizisten steigt von 60 auf 62 Jahre.
Stefan Körzell, Landesvorsitzender des DGB, beschrieb die Pläne von CDU und FDP als Armutszeugnis.

Auch Hessens ver.di-Vorsitzender Jürgen Bothner schloss sich den kritischen Stimmen an und erklärte, dass die Beamten mit der Pension mit 67 belogen und betrogen werden. Derzeit wird sowohl die Rente als auch die Pension mit 67 vom DGB abgelehnt. Vor allem in Bezug auf Polizeibeamte und Feuerwehrleute sei die Maßnahme, die durch die hessische Landesregierung geplant wird, unverantwortlich.

Die GEW betonte, dass durch die Anhebung des Pensionseintrittsalters vor allem die jungen Kollegen gefährdet werden.  



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