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Private Altersvorsorge: Tipps für die richtige Anlageform

13. Mai 2009 - Stichworte:

Die gesetzliche Rente der Deutschen Rentenversicherung stellt eine wichtige Säule der Altersvorsorge vor. Wer sich aber fürs Alter ein ausreichendes Polster zulegen will, der kommt um eine zusätzliche individuelle Vorsorge nicht herum.

Beim Einstieg in die private Altersvorsorge sollten einige Punkte beachtet werden um die Auswahl der richtigen Form der Vorsorge sinnvoll anzugehen:

Zunächst ist es wichtig zu ermitteln, welche Vorsorgestrategie grundsätzlich in Frage kommt. Dies hängt entscheidend davon ab, welche Zeit noch fürs Ansparen bis zum Rentenalter bleibt. Dabei sollte eine Faustformel beachtet werden, auf die auch die Verbraucherzentralen hinweisen: Je kürzer der noch verbleibende Anlagezeitraum ist, desto sicherer sollten die gewählten Produkte sein. Andererseits kann derjenige, der noch beispielsweise 30 Jahre bis zum voraussichtlichen Rentenbeginn hat, auch auf risikoreichere Angebote setzten, die eine höheren Ertragschancen aufweisen.

Die drei klassischen Anlagekriterien sind Sicherheit, Verfügbarkeit und Rentabilität beziehungsweise Verzinsung. Vor einer Kapitalanlage sollte zunächst einmal die Sicherheit geklärt werden. Erst dann lässt sich einschätzen, ob ein Angebot wirklich günstig ist. Grundsätzlich gilt, dass bei überdurchschnittliche Renditechancen Abstriche bei der Sicherheit gemacht werden müssen.

Welche Strategie der privaten Altersvorsorge die Richtige ist, muss im Einzelfall entschieden werden. Ob Aktien, festverzinsliche Anlagen, Mischvarianten oder Immobilien die richtige Anlageform fürs Alter darstellen hängt vor allem von der Erfahrungen und der persönliche Situation sowie den Zielen des Anlegers ab.



Private Altersvorsorge Vergleich