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Private Krankenversicherung: PKV Wechsel unattraktiv wie nie
Entgegen erster Annahmen ist ein Wechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung (PKV) zu einem anderen Anbieter für die Versicherten alles andere als attraktiv, dass berichtet die Zeitung "Welt".
Dem Bericht zufolge hat bisher kaum jemand von dem Wechselrecht innerhalb der PKV Gebrauch gemacht. Die DKV Krankenversicherung konnte bisher gerade mal einen einzigen Wechsel verzeichnen, der größte PKV Versicherer Debeka kann auch nich viel andere Zahlen liefern, gerade mal zehn Wechsler stehen in den Akten. PKV Versicherte können noch bis zum 30 Juni von ihrem Wechselrecht innerhalb der PKV Gebrauch machen.
Da Bestandskunden bei einem Anbieterwechsel die Alterungsrückstellungen nur in Höhe des Basistarifs mitnehmen dürfen, was in der Regel 30 bis 60 Prozent der bislang gebildeten Rückstellungen beträgt, schein ein Wechsel äußerst unattraktiv. Was dann auch noch die letzen von einem PKV Wechsel abhält, ist die Regelung, dass Wechsler bei ihrem neuen PKV Versicherer zunächst 18 Monate im PKV Basistarif verweilen müssen, erst nach dieser Frist ist dann ein Wechsel in einen passenden Tarif möglich.
Die Veränderungen kamen zum 1. Januar dieses Jahres mit der Einführung des Gesundheitsfonds, ab da gilt auch ein einheitlicher Beitragssatz von 15,5 Prozent bzw. 14,9 Prozent für Selbstständige. Ab dem ersten Juli wird der Beitragssatz auch einheitlich auf 14,9 Prozent gesenkt.
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