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Private Krankenversicherung: Versicherungspflicht sorgt für Zulauf

Zum 1. April 2007 wurde die Krankenversicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt, seitdem kehrten bis Ende März rund 136.000 Menschen die über keinen Versicherungsschutz verfügten in die GKV zurück.

Bei den privaten Krankenversicherungen war der 1. Januar 2009 der Stichtag, diese nahmen bis Ende März etwa 24.000 neue Mitglieder ohne bisherigen Krankenversicherungsschutz auf.

In einem PKV Flyer weist das Bundesgesundheitsministerium aktuell noch einmal auf die allgemeine Versicherungspflicht hin, welche seit Jahresbeginn 2009 auch für die private Krankenversicherung gilt. Wer sich nicht an die Versicherungspflicht hält muss für zurückliegende Monate Beiträge nachzahlen.

Demnach sind für Februar bis Mai 2009 die gesamten Monatsbeiträge zu zahlen, für jeden Monat ab Juni 2009 fällt der halbe Monatsbeitrag an. Der volle Monatsbeitrag liegt etwa bei maximal 570 Euro im Monat.

Die Versicherungspflicht ist dafür gedacht, dass Menschen bewusst auf den Abschluss einer Krankenversicherung verzichten und im Krankheitsfall die Solidargemeinschaft für die Kosten aufkommen muss. Allerdings ist trotz der gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungspflicht davon auszugehen, dass ein großer Anteil der Nichtversicherten noch immer gegen die neue gesetzliche Vorgabe verstöß



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