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Private Vorsorge bleibt Stiefkind der Koalitionspolitik

09. Dezember 2013 - Stichworte:

Nach den Plänen von Union und SPD sollen Milliarden in die gesetzliche Rente fließen. Doch auch die große Koalition scheint nur wenig für die Förderung der Riester-Rente übrig zu haben.

Demnach wird die Privatvorsorge in Deutschland wohl auch weiterhin das Stiefkind der Sozialpolitik bleiben. Angesichts der neuesten Rentenpläne fordern Experten nun eine Radikalreform. Sie haben sich erneut für die Einrichtung eines Pensionsfonds ausgesprochen. Insgesamt will die Schwarz-Rote Koalition eine Summe von 14 Milliarden Euro zusätzlich für die Rente ausgeben.

Mit den aktuellen Plänen scheint der Gedanke der privaten Vorsorge jedoch zusehends abhanden zu kommen. Neben der Mütterrente plant die große Koalition ebenso die Einführung einer Lebensleistungsrente. Auch die Rente mit 63 soll ein wichtiger Punkt des Koalitionsvertrags werden.

Die Große Koalition scheint den auch weiterhin dringenden Reformbedarf bei der Riester Rente nicht zu sehen oder ihn zumindest auf die lange Bank schieben zu wollen. Mit Blick auf die Beschlüsse zeigte sich Michela Coppola, die als Rentenexpertin beim Max-Planck-Institut arbeitet, recht irritiert. Derzeit setzt die Politik offenbar vollständig auf die gesetzliche Rente.



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