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Privatrenten erreichen durchschnittlich höhere Rendite
Berechnungen der Stiftung Warentest zufolge werden die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung auch in Zukunft positive Renditen erreichen. Stiftung Warentest zufolge beläuft sich die Rentenrendite bei einem Durchschnittsverdiener mit 30.000 Euro Jahreseinkommen, der nach 45 Beitragsjahren aktuell in Rente geht, bei 3,5 Prozent. Mit immerhin noch 2,6 Prozent für Männer und 3,2 Prozent Beitragsrendite für Frauen können die Jahrgänge um 1965 noch rechnen.
Da die Rentenbeträge jedoch deutlich niedriger ausfallen werden, als die bisherigen Erwerbseinkünfte, ist angeraten, diese entstandene Versorgungslücke durch eine private Zusatzvorsorge auszugleichen. Gegenüber der staatlichen Altersvorsorge erreichen die Privatrenten im Durchschnitt eine ein bis zwei Prozentpunkte höhere Rendite. Die Stiftung Warentest führt als Beispiel an, wenn ein Arbeitnehmer 25 Jahre lang monatlich 200 Euro in die Rentenkasse einzahlt, beträgt sein fiktives Endvermögen bei 2,6 Prozent Verzinsung gut 84.000 Euro, was einer Rendite von etwa 40 Prozent entspricht. Hingegen 62,7 Prozent Gesamtrendite erreicht ein vergleichbarer Banksparplan mit 3,7 Prozent Verzinsung, was ein Sparvermögen von 97.600 Euro ergibt.
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