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Rente: Beamte sollen bis 68 arbeiten
In den vergangenen Tagen sprachen sich junge Politiker für die Beamtenpension mit 68 aus und bringen demnach die Debatten um das Renteneintrittsalter erneut ins Rollen. Ökonom Raffelhüschen erklärte, dass die Pensionen von der demografischen Entwicklung deutlich stärker getroffen werden als die gesetzliche Rente.
So wird die Zahl der Staatsrentner Berechnungen zufolge innerhalb der nächsten 40 Jahre von bisher einer Million auf bis zu 1,6 Millionen steigen. Aufgrund der demografischen Entwicklungen müssen immer weniger Steuerzahler die Pensionen der Staatsrentner finanzieren.
Vor allem innerhalb der nächsten zehn Jahre könnte sich die Situation rasant zuspitzen. Aufgrund der Einstellungswelle in den 1970er Jahren werden in den kommenden zehn Jahren starke Jahrgänge den Status als Staatsrentner angehen. Für die Regierung bedeutet dies eine enorme Kostenlawine.
Bis zum Jahr 2050 sollen die Pensionsverpflichtungen der ausscheidenden Beamten nach offiziellen Angaben auf 767 Milliarden Euro steigen. Diese Summe wird aber nur dann erreicht, wenn ausscheidende Beamte nicht durch neue ersetzt werden. Ist dies nicht der Fall, könnte der Barwert der Pensionen ein Gesamtvolumen von 1,8 Billionen Euro erreichen.
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