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Rente: Beitragsentlastung von Großer Koalition gestrichen

Die Große Koalition hat sich dazu entschlossen, die Beitragsentlastung in der Deutschen Rentenversicherung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu streichen. Ursprünglich wurde für das kommende Jahr eine Beitragsentlastung in Höhe von rund sechs Milliarden Euro vorgesehen.

Die Streichung der Beitragsentlastung wurde am Montag bereits durch CDU-Generalsekretär Hermann Größe verdeutlicht. Dabei stand die Streichung offenbar bereits fest, bevor sich die Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales mit dem Thema auseinandersetzte. Für die Pläne erhielt der CDU-Generalsekretär volle Unterstützung von Seiten der SPD.

Schon im letzten Jahr bemühte sich die SPD darum, die Beitragsentlastung zu verhindern. Andrea Nahles, Generalsekretärin der Sozialdemokraten widersprach jedoch in einem anderen Punkt. So betonte sie erneut, dass die geplante Besserstellung von Müttern im Rahmen der Rente über Steuern finanziert werden muss.

Eine Finanzierung aus der Rentenkasse sei nach Aussagen von Nahles nicht möglich. Durch die bessere Anerkennung von Kindererziehungszeiten entstehen jährliche Kosten in Höhe von rund 6,5 Milliarden Euro. Protest gegenüber den Plänen gab es vor allem vom Wirtschaftsflügel der Union. Nach Berechnungen der Rentenversicherung müsste der Beitrag für die Rentenkassen 2014 von bislang 18,9 auf 18,3 Prozent gesenkt werden.



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