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Rente: Frauen müssen frühzeitig vorsorgen

20. November 2012 - Stichworte:

Vor allem Frauen müssen bei der Rente frühzeitig privat vorsorgen, um Altersarmut zu vermeiden. Nach Empfehlungen der Agentur für Arbeit und der Rentenversicherung sollte die private Vorsorge spätestens mit 30 Jahren ein Thema für junge Frauen sein.

Immer mehr Frauen in Deutschland sind von der Altersarmut betroffen. Kindererziehungszeiten, sowie Zeiten, in denen Angehörige gepflegt werden, belasten die Rente von Frauen. Viele Frauen arbeiten hierfür für einen gewissen Zeitraum nicht oder gehen nur einer Teilzeitbeschäftigung nach. Dies wirkt sich negativ auf die spätere Rente aus. Viele Frauen sind sich nicht bewusst, wie stark die Folgen für die eigene Altersvorsorge sind.

Für Frauen, die einem Minijob nachgehen, lohnt sich der Verzicht auf die Versicherungsfreiheit. Durch sie müssen Frauen 4,6 Prozent ihres Lohnes an die Rentenversicherung zahlen. Dies macht sich bei der Summe der späteren Rente kaum bemerkbar, hat jedoch andere Vorteile. So werden die Monate, die als Minijobber gearbeitet werden, voll angerechnet. Dadurch können Frauen auch dann von der „Altersrente für Frauen“ profitieren, wenn sie einem Minijob nachgehen.

Beim Minijob werden vom Arbeitgeber nur 15 Prozent in die Rentenversicherung eingezahlt. Der volle Beitrag beläuft sich jedoch auf 19,6 Prozent. Die dadurch entstehende Differenz muss durch den Arbeitnehmer gezahlt werden.



Private Altersvorsorge Vergleich