Navigation

Benutzeranmeldung

Rente könnte zum Krieg der Generationen werden

11. November 2013 - Stichworte:

Die künftige Sicherung der Rente gehört derzeit zu den Streitthemen der neuen Koalition. Doch mit den Plänen von SPD und Union könnte sich die Rente in Zukunft in der Tat zum Krieg der Generationen entwickeln.

Aufgrund der bislang einseitigen Politik, die sich auf Senioren konzentriert, die Jugend jedoch außen vorlässt, könnte es zu einem Kollaps des bisherigen Systems kommen. Dabei gilt Deutschland bislang als Land der Rekorde. Immerhin gibt es in keinem anderen Land weltweit so viele Kinderlose wie in der Bundesrepublik. Auch die Quote an Minderjährigen ist hierzulande besonders gering.

Von Union und SPD werden bei der Rente in Zukunft zusätzliche Leistungen erwogen. So sollen sowohl Geringverdiener als auch ältere Mütter und Frührentner zusätzliche Rentenzahlungen erreichen. Aber auch Invaliden sollen künftig von den Zusatzleistungen profitieren können. Jährlich würden für den Staat damit zusätzliche Kosten zwischen 20 und 30 Milliarden Euro entstehen.

Dabei wird die Kostenlast steigen, umso mehr Ruheständler die Leistungen in Anspruch nehmen werden. Von Seiten der künftigen Regierungsparteien wird an dieser Stelle auch weiterhin mit sozialer Gerechtigkeit argumentiert. So verweisen SPD und Union bei Erklärungen darauf, dass es ungerecht sei, dass Menschen im Alter auf staatliche Fürsorge angewiesen sind, obwohl sie ihr Leben lang arbeiteten.



Private Altersvorsorge Vergleich