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Rente mit 63 bestärkt Fachkräftemangel

26. Mai 2015 - Stichworte:

Die Rente mit 63 kann den alarmierenden Fachkräftemangel in Deutschland weiter verstärken. Wie aus aktuellen Berichten hervorgeht, sind es vor allem Fachkräfte, die die Möglichkeit des frühzeitigen Renteneintritts nutzen.

So gehen nach den Ergebnissen von aktuellen Studien beispielsweise Informatiker und Techniker häufiger in Frührente als der Durchschnitt. Wie eine Studie, die im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände durchgeführt wurde, betont, wird durch die abschlagsfreie Rente mit 63 der Fachkräftemangel weiter verstärkt. Derzeit fehlen den deutschen Unternehmen nach dem „MINT-Report“ insgesamt 137.100 Arbeitskräfte, die einen beruflichen oder akademischen Abschluss vorzuweisen haben. Die Zahlen beziehen sich auf den Bereich Mathematik, Information, Naturwissenschaften und Technik.

Hierbei handelt es sich der Studie zufolge um den höchsten Stand seit Ende des Jahres 2012. Der mögliche Renteneintritt mit 63 hat der Studie zufolge einen überdurchschnittlichen starken Rückgang der Fachkräftezahl nach sich gezogen. In den Unternehmen werden die Fachkräfteengpässe dadurch weiter verstärkt.

Michael Hüther, IW-Direktor, erklärte, dass vor allem die ostdeutschen Bundesländer in den kommenden 10 Jahren vergleichsweise viele MINT-Belegschaften aus Altersgründen neu ersetzen müssen. Dabei gelingt es den Unternehmen darüber hinaus bislang nicht, für die Fachkräftesicherung ausreichend ausländische Arbeitskräfte zu aktivieren.



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