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Rente mit 63 könnte Steuererhöhungen nach sich ziehen

Die Rente mit 63 könnte höhere Steuern und steigende Beiträge nach sich ziehen. Sowohl die Wirtschaft als auch die Bevölkerung fürchtet weiterhin die Folgen der von der Großen Koalition auf den Weg gebrachten Rentenreform.

Von Regierungsberatern wurden die anhaltenden Warnungen weitgehend zurückgewiesen. Sie sehen sie auch weiterhin als übertrieben an. Nun kommt es zwischen beiden Seiten zusehends zu einem Schlagabtausch. Die Rentenreform selbst spaltet Deutschland zusehends. Mittlerweile geht nicht mehr nur die Wirtschaft, sondern auch die Mehrheit der Bevölkerung infolge der Rentenpläne von höheren Steuern aus.

Darüber hinaus werden steigende Beiträge im Zuge der Leistungsausweitung befürchtet. Auch weiterhin wehren sich Gewerkschaften und Regierungsberater gegen die Vorwürfe. Gert Wagner, Vorsitzender des Sozialbeirats, erklärte, dass die finanziellen Auswirkungen, die das Gesetzespaket nach sich ziehen wird, verkraftbar seien.

Am Montag wird es im Bundestag eine öffentliche Anhörung geben. Den Erwartungen zufolge werden sich beide Seiten dabei einen herben Schlagabtausch liefern. In dem Rentenpaket werden in erster Linie Verbesserungen für ältere Mütter und Erwerbsgeminderte vorgesehen. Des Weiteren umfasst das Paket auch die Rente mit 63. Nach einem Gesetzentwurf sollten bei der Rente mit 63 alle Zeiten der Kurzzeitarbeiterlosigkeit anerkannt werden.



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