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Rente mit 63 löst Antragsboom aus

Die Rente mit 63 hat einen regelrechten Antragsboom ausgelöst. Nachdem die Bundesregierung am 1. Juli 2014 die Rente mit 63 eingeführt hat, galt das Gesetz auf politischer Ebene rasch als umstritten.

In der Bevölkerung ist es dagegen gut angekommen. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, erlebt die Rentenversicherung derzeit einen Antragsboom. Allein im letzten Jahr sollen insgesamt 1,63 Millionen neue Rentenanträge eingegangen sein. Nach aktuellen Zahlen handelt es sich hierbei gegenüber dem Vorjahr um ein Plus von 229.100 Anträgen. Die Zahl der Rentenanträge war zuletzt 2004 auf einem ähnlich hohen Niveau.

Einen erheblichen Beitrag soll dazu die abschlagsfreie Rente mit 63 geleistet haben. Nach Einführung Anfang Juli wollten insgesamt 206.000 Bürger das neue Angebot nutzen. Dabei kann es nur von Arbeitnehmern in Anspruch genommen werden, die bereits 45 Beitragsjahre in der Rentenversicherung nachweisen können. Die abschlagsfreie Rente mit 63 wird durch die Rentenkasse finanziert.

Wie die Regierung erklärte, sollen mit der Rente mit 63 in erster Linie diejenigen bedacht werden, die schon früh mit dem Arbeitsleben begonnen haben. Nach dem Gesetz der Bundesregierung können diese Personen statt mit 67 schon mit 63 in Rente gehen, ohne dass sie dabei die gängigen Abschläge in Kauf nehmen müssen.



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