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Rente mit 67: Arbeitgeberverband kritisiert SPD
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall wirft der SPD bei der Rente mit 67 aktuell einen Zick-Zack-Kurs vor. Gegenüber der „Passauer Neuen Presse“ beschrieb Martin Kannegiesser, Präsident des Arbeitgeberverbandes, die angesprochenen Veränderungen an der Grundsatzentscheidung als fahrlässig und populistisch.
Er selbst sieht die Entscheidung für die Rente mit 67 als deutlichen politischen Kraftakt. Im Gespräch mit den Medien begründete er die Entscheidung abermals mit der demografischen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland. Am Montag billigte das SPD-Präsidium die vorgeschlagene Kompromisslinie bei der Rente mit 67 einstimmig.
Demnach soll die Verlängerung der Lebensarbeitszeit erst dann erfolgen, wenn mindestens 50 Prozent aller Arbeitnehmer im Alter von 60 bis 64 Jahren in einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit beschäftigt sind. Dabei definierte die SPD den frühesten Beginn der Verlängerung auf das Jahr 2015. Bislang sollte mit der schrittweisen Verlängerung bereits 2012 begonnen werden. Gesamtmetall verwies darauf, dass sowohl die SPD als auch die Gewerkschaften den Eindruck entstehen lassen, dass die Rente mit 67 abrupt umgesetzt wird. Die volle Wirksamkeit der Verlängerung wird jedoch erst 2029 in Kraft treten.
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