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Rente mit 67 ist richtig

30. Mai 2007 - Stichworte:

Gemäß einer Studie des Arbeitsmarktexperten Johann Fuchs vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ist die Rente mit 67 notwenig, um den Bedarf an qualifizierten Arbeitnehmern auf längere Sicht zu decken, auch wenn die Rente mit 67 ab dem Jahre 2012 den Arbeitsmarkt belasten wird. Das Potenzial an Arbeitskraft wird in Deutschland ab dem Jahre 2010 langsam abnehmen, der Bedarf an Arbeitskräften hingegen wird auf längere Sicht zunehmen.

Die Studie sagt weiterhin aus, dass der Bedarf an Arbeitskräften nicht alle Berufsgruppen gleichermaßen betreffen wird. Insbesondere im Bereich der hochqualifizierten Arbeitskräfte im Bereich der unternehmensbezogenen Dienstleistungen wird der Bedarf bis zum Jahre 2020 erheblich zunehmen. Beim produzierenden Gewerbe hingegen wird der Bedarf an Arbeitskräften auf längere Sicht abnehmen. Arbeitnehmer ohne Berufsausbildung werden es daher auch in den nächsten Jahren erhebliche Probleme auf dem Arbeitsmarkt bekommen.

Fuchs hält gemäß der Studie die vor allem von der Gewerkschaft befürchtete Verschärfung der Probleme auf dem Arbeitsmarkt ausgelöst durch die Rente mit 67 nur für wettbewerbsschwächere Arbeitnehmer für wahrscheinlich. Ist ein Arbeitnehmer daher schlecht ausgebildet, so benötigt er dringend Unterstützung zur Qualifikation.



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